Ein Newsletter? Gut. Besser. Newsbetter!

Lieber Newsletter,

 

du stehst nun schon seit einigen Monaten auf meiner langen Müsste-Sollte-Könnte-To-do-Liste.

Und wie du mitbekommen hast, bist du im Laufe der Zeit häppchenweise weiter nach unten gerutscht. Letztendlich bist du auf dieser Liste gelandet: „Mit-Ideen-voll-gespickte-Liste“ ohne fixes Enddatum.

Irgendwie hast du bisher auch richtig gut zu diesen tollen Zukunftsplänen und am fernen Horizont zu erledigenden Sachen gepasst. Doch damit machen wir jetzt Schluss. Einverstanden? Und ich befreie dich (oder vermutlich eher mich). Und hole dich da raus!

Ob es dir und mir nun gefällt oder nicht, spielt dabei eine eher nebensächliche und winzige Rolle. Denn jetzt geht’s nur darum Lesenswertes zu liefern. Jede Frau und jeder Mann, die/der sich hier schon angemeldet hat, schenkte dir Vertrauen und wartet darauf, dass du eines Tages im E-Mail-Postfach erscheinst.

Das ist alles was zählt: Deine LeserInnen haben sich angemeldet und warten nun auf dich.

Ich weiß, genau vor diesem grellen Scheinwerferlicht haben wir uns gemeinsam gedrückt. Aber hey, wir haben doch Gutes im Sinn und wollen Menschen unterstützen. Und ihnen im Online-Dschungel zur Seite stehen, nicht wahr?

Wann immer du in ihr elektronisches Postfach flatterst, überbringst du wertvolle Tipps, die man nicht überall findet. Gibst Einblick hinter die SMARTinONE-Kulissen und persönliche Neuigkeiten über uns. Oder aus der Online & WordPress Welt. Bestimmt wirst du auch das ein oder andere mal humorvollen Content und motivierende Impulse an Board haben.

 

Dieses Zitat passt gerade ziemlich gut:

Ein Schiff ist im Hafen sicher, aber dafür wurde es nicht gebaut.

 

Übertragen auf dich heisst das:
Ein Newsletter in Entwürfe ist sicher, aber dafür wurde er nicht erstellt. 

 

Wer hätte gedacht, dass wir zwei im Sommer 2019 ziemlich beste Freunde werden?

Hättest du mir im Mai gesagt, dass so etwas passieren würde, ich hätte dich nur müde angelächelt. Und – seien wir ehrlich, zu verdanken haben wir das jenem Tag, als mir der Internetwind die frohe Botschaft vom Online-Kurs „NewsBetter“ von Judith Peters überbrachte.

Meine ersten Gedanken waren: „Das kommt genau zur richtigen Zeit“ und „Jetzt oder Nie“.

Deine nächsten Worte sagten: „Newsletter texten? Dazu haben wir jetzt keine freien Kapazitäten“ und „lass uns noch warten“.

 

Der Tag meiner Anmeldung zu diesem Onlinekurs änderte alles. Ich erinnere mich noch gut, als du deine Bedenken geäußert hast und mich mit diversen Argumenten davon abhalten wolltest, dass ich mich zu Judiths Kurs anmelde. Zum Glück habe ich nicht auf dich gehört. Und es dennoch getan.

 

Mittlerweile sind nur knapp drei Wochen vergangen und es ist schon so viel passiert:

Kurze Zusammenfassung von Woche 1: Struktur & Aufbau
• Was zeichnet einen guten Newsletter aus?
• Wie sollte er auf keinen Fall sein?
• Was sind die Dos and Don’ts bei einem Newsletter?
• Was sind die eigenen Newsletter-Favoriten? Was haben sie, was anderen fehlt?

 

Das Hauptthema von Woche 2: Technik & Setup
• Welchen E-Mail-Marketing Anbieter nehme ich? (z.B. Mailchimp, Active Campaign, Mailer Lite oder Mautic)
• Ist mir der Serverstandort wichtig?
• Entscheide ich mich für einen Anbieter aus Deutschland, Europa oder USA?
• Integration in die eigene Website oder Landingpage erstellen
• Gesamten Anmeldeprozess für den Newsletter anlegen

 

Darum ging’s in Woche 3: Content sichten & Neuen erstellen
• Welchen Schon-da-Content (herrliche Wortkreation von Judith) gibt es?
• Blogartikel erstellen
• Welche Posts haben auf deinen Social Media Kanälen viele Interaktionen erhalten?
• Dann direkt nachzuschauen, z. B. auf Facebook, Linkedin, Instagram oder Twitter.

 

Nachdem ich nun viel mehr Klarheit darüber habe, worüber ich schreiben und informieren möchte und was der Sinn und das Ziel – das „Warum“ dieses Newsletters – ist, beginnt nun die heiße Phase.

 

Countdown läuft … 3 – 2 – 1 – Newsletter flieg!

In ein paar Tagen werden wir gemeinsam die erste Reise in die Postfächer antreten. Und Mail für Mail werden wir wissen, ob unser Content-Kompass funktioniert und uns auf die richtigen Pfade geführt hat. Ob das was mich bewegt, deine Leser interessiert und gelesen werden will.

In Kürze werde ich mit pochendem Herz das erste Mal den Button zum Absenden drücken. So lange wirst du völlig entspannt im Entwurfsstadium warten, bis es dich mit atemberaubender Geschwindigkeit in ferne Postfächer und Länder katapultiert.

 

Falls jemand dich einfach ungelesen beiseite schiebt oder löscht oder du sogar als Spam markiert wirst, dann nimm’s leicht. So was passiert den besten E-Mails und gehört im Leben eines Newsletters dazu.

 

Denk immer dran: Egal was auch geschieht, du kannst jederzeit durch deinen Returnpath zu mir zurückkommen.

Uff … und puh! Nun bin ich selbst in gespannter Vorfreude auf unsere gemeinsame elektronische Weltreise.

 

Guten ersten Flug und sanfte Landung!

Deine Petra

 

PS: Wenn du unseren Newsletter abonnieren und auf seiner Reise begleiten möchtest. Hier gehts zur Anmeldung.

Kennst du deine Kreativitätsbringer und vorallem die Killer?

Kennst du deine Kreativitätsbringer und vorallem die Killer?

Kürzlich hatte ich darüber nachgedacht, was es typischerweise bedeutet kreativ zu sein. Was extrem förderlich für meine eigene Kreativität ist. Und welche Faktoren unweigerlich den Schöpfergeist im Keim ersticken. Der anschubsende Gedanke hierzu ist die von Eva Peters ins Leben gerufene Blogparade zum Thema „Kreativität im Business„.

Wann ist jemand kreativ? Und weshalb sagen wir über andere „sie ist kreativ“ oder „er ist kreativ? Woran mache ich so etwas als Beobachter und Zuschauer fest? Wann ist ein/e UnternehmerIn im Business kreativ? Und vor allem – sind nur die Berufe mit gestalterisch Tätigen und die künstlerisch geforderten Talenten erfinderisch? Hui, alle anderen sind es ergo nicht.

Ich stelle mal die steile These in den Raum: Jeder Selbstständige ist in seinem Tätigkeitsfeld, ganz unabhängig von der Branche grundsätzlich kreativ! Insbesondere in der Online Business Welt funktioniert es nicht ohne. Zu schnell die Neuerungen. Zu rasant das aufploppen ständig noch besserer Tools, die zweispurig auf der Überholspur durchs World Wide Web rollen.

Einen physikalisch messbaren Wert oder eine eindeutige Prüftabelle für nachgewiesene Kreativität gibt es – glücklicherweise – noch nicht.

Gefühlte Wahrheit über die eigene Kreativität

Durch die Augen der allermeisten Menschen betrachtet ist ein Mensch kreativ, wenn er die Fähigkeit besitzt, „etwas zu erschaffen, was neu oder originell und dabei nützlich oder brauchbar ist.“ So zumindest lautet die aktuell Definition auf Wikipedia.

Bist du dieser Frage selbst schon mal auf den Grund gegangen und hast sie für dich beantwortet: Würdest du dich selbst als kreativen Menschen bezeichnen? Halt – bitte warte mit der Antwort einen Moment. Lies zuerst noch weiter. Gibt es eigene Ansprüche und Anforderungen an dich, die erfüllt sein müssen, um von dir selbst sagen zu können: Ich bin kreativ!

Stellst du bei anderen Menschen, deinen Freunden und deinem Partner genau dieselben Anforderungen? Oder hängst du die Latte bei dir selbst wesentlich höher? Spick mal hin.

Es lohnt sich wirklich in diesen Bereich mal tiefer reinzulauschen und ein helles Scheinwerferlicht drauf zu richten.

Damit das gelingt, ist es wichtig, ab und an stärker darauf zu achten. Sich diese eigenen Anforderungen bewusst zu machen. Denn in den allermeisten Fällen, haben wir an uns selbst wesentlich höhere Ansprüche als an andere. Das ist spannend, oder?

Sei auf der Hut vor den Räubern deiner Kreativität

Zugegeben provokant! Dennoch beobachte deine Kreativitätskiller im Alltag mit Argusaugen. Gemäß dem Motto: Problem erkannt, Gefahr gebannt.

Als Solopreneur und Unternehmer musst du tagtäglich immer wieder anders auf scheinbar bekannte Situationen oder Technikhürden reagieren. Ein kreativer Umgang mit Hindernissen, die aus heiterem Himmel auftauchen, gehört definitiv auch zu deinem Business dazu.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es ums Erstellen von Texten für Websites, Newsletter, Blog Artikel oder gedruckte Prospekte geht. Eventuell willst du ein neues Produkt oder Angebot für deine Zielgruppe kreieren.

Zu dieser Reihe fallen dir sicher weitere Beispiele ein, wie solche:

  • Ein wohlklingender Produktname soll kurzum aus dem Nichts erdacht werden
  • Im anderen Falle fehlt noch der perfekte Name für deinen Online Kurs
  • Verlockende Headline für mein Freebie – auf den Punkt und prägnant
  • Einzigartige Perspektiven mit der Kamera einfangen

Unvermutete Kreativitätskiller

Zugegeben provokant! Dennoch beobachte deine Kreativitätskiller im Alltag mit Argusaugen. Gemäß dem Motto: Problem erkannt, Gefahr gebannt.

  • Zu viel Zeit für ein Projekt – es gibt keinen Endtermin zur Fertigstellung.
  • Ablenkungen und zu viele Unterbrechungen. Hier reicht das Klingeln des Paketboten an der Haustür oder Telefonanrufe aus. Und zack bist du aus dem Flow.
  • Multi-Tasking an mehreren Projekten gleichzeitig arbeiten.
  • Stundenlang durcharbeiten ohne Pausen. Es sei denn, du bist im Flow und die Ideen sprudeln gerade nur so. Dann bleib dran und achte drauf, wann dein Gehirn und dein Körper eine Auszeit wollen. Gönn ihnen die erfrischende Auftankpause.
  • Social Media Accounts, die neueste Posts und Messages automatisch einblenden. Das sind wirklich tückische Zeitdiebe, die deine Kreativität verstummen lassen. Wenn du an einem Projekt arbeitest, schalte die Mitteilungszentrale komplett aus.
  • Starre Routinen bei der Arbeit ohne Abwechslung. Und Immer gleich bleibende Alltagsabläufe.
  • Technische Hindernisse, die genau dann auftauchen, wenn du gerade im Flow bist und loslegen willst. Ein WordPress Plugin ruft nach einem Update. Das Backup ist überfällig. Oder deine Website funktioniert nicht wie gewohnt und du musst dich nun erstmal darum kümmern.

Extrem förderlich für deine Kreativität

Zugegeben die Liste ist ebenfalls provokant: Dennoch beobachte mit Adleraugen was fördert deine Kreativität und schau was bei dir super funktioniert.

  • Zeitnot und eine Deadline, die immer näher rückt wirkt manchmal Wunder. Ein Projekt, das gefühlt tage-oder wochenlang nicht voran ging. Wird unter Termindruck plötzlich fertig. Und noch dazu richtig gut!
  • Regelmäßige Pausen – vor allem wenn du dir diese scheinbar zeitlich nicht leisten kannst, wegen Termindruck.
  • Wechsel der Perspektive: Waldspaziergänge und Natur pur erleben.
  • Das Element Wasser: Geh zu einem fliessenden Gewässer in deiner Nähe. Fluss, Meer oder ein See. Im Home Office hilft ein sanft plätschernder Zimmerbrunnen.
  • Tanzen und diverse Musik (Rock, Pop, Klassik, Beat, finde heraus, was dich antriggert) hören. In der für dich stimulierenden Lautstärke. Geht auch mit Kopfhörer.
  • Starke Gefühle – positiv und negativ – sind wahre Wunderwaffen und Quellen der Kreativität.
  • Mangel und Not macht erfinderisch. Wann hast du mal ein Rezept anders gekocht, weil ein oder zwei Zutaten fehlten. Und ich wette, es hat geschmeckt.

In dieser Situation hast du improvisiert. Du warst kreativ!

Do NOT follow this link or you will be banned from the site! Skip to content